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Natalia Avelon - In Another Life

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Natalia Avelon - Love kills

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NATALIA AVELON



Ich wurde 1980 in Wrocław (Polen) geboren. Polen ist ein Land, in dem Gastfreundlichkeit, gutes Essen und Wodka ebenso wichtig sind wie die Meinung des Nachbarn. Diskussionen über Politik und Religion werden gerne mal am Gartenzaun oder unkompliziert mit der Faust geklärt. Danach wird die loyale Nachbarschaftsliebe jedoch wieder mit einem edlen selbstgebrannten Tropfen begossen und das Kriegsbeil bis zum nächsten Eklat begraben. All diese Eigenschaften fliessen quasi von Natur aus in meinem Blut: Mein Kampfgeist ist nicht unterzukriegen, mein Temperament lässt sich höchstens mit Wodka zügeln, nachtragend bin ich, bis man mich herzlich in den Arm nimmt, meine vorlaute Klappe ist lediglich ein Zeichen dafür, dass ich Ehrlichkeit und Mut als wichtige Grundwerte betrachte, für mangelnde Loyalität kündige ich ab und an mal eine langjährige Freundschaft, nur was der Nachbar von mir denkt… Das habe ich nicht von Polen geerbt.

Der Pole ist ein Mensch, der sein großes Herz gerne auf der Zunge trägt, insofern war es mir in die Wiege gelegt, irgendwann zu Papier zu greifen und meine Gefühle verpackt in von 80ern und 90ern aber auch von den 70ern inspirierten Klängen mit der Welt teilen zu wollen. Die Reise zu diesem Debütalbum dauerte eine ganze Weile. Das Gold und das Platin, das Ville Valo und ich 2008 ersungen haben, wurde erst einmal tief vergraben. Ich freute mich über diesen Schatz, und wie, wollte mir jedoch erst einmal die Zeit nehmen, herauszufinden, wer ich denn eigentlich überhaupt bin und wo meine Reise hingehen sollte. In den Augen der Presse, Fans und Brancheninsider war ich nach meinem Debütfilm „Das wilde Leben“, einem Biopic über Uschi Obermaier zunächst einmal die ewige Uschi. Und tatsächlich haben die Wilde und ich vieles gemeinsam. Da wäre z.B. dieser unendliche Drang nach Freiheit, der vermutlich daraus resultiert, dass ich in meinem Leben sehr oft umgezogen bin und Bewegung gewohnt bin. Von Wroclaw ging es über das Berliner Kreuzberg 1989 zunächst in ein Asylantenheim in Baden-Württemberg, wo wir als politische Flüchtlinge in Asyl beantragten. Offensichtlich hat es funktioniert, da ich 27 Jahre später ein offizieller deutscher steuerzahlender Staatsbürger bin. Die Grundschule machte mir Spass. Auch wenn es immer hiess, dass ich eindeutig zu viel Phantasie besitze und sich das vor allem in meinen Deutsch-Aufsätzen bemerkbar machte. Später sollte sich herausstellen, dass es als Künstler gar nicht so schlecht ist, phantasievoll zu sein.

Aus der Vorschule, die ich in Polen besucht habe, bin ich oft ausgebuchst. Statt blöden Kinderspielen und erzwungenem Mittagsschlaf wollte ich lieber zuhause Michael Jackson, Stevie Wonder, Falco und Modern Talking hören und mit dem Kochlöffel „Yo ma ha, yo ma so“ performen. Ballett fand ich damals toll! Vor allem, wenn ich bei unseren Auftritten die ganze Zeit mit dem Finger auf mich zeigte, damit mich meine Familie im Zuschauerraum nicht übersehen konnte. Singen, Tanzen, mit meinem besten Freund auf Bäumen klettern oder Skateboard fahren fand ich spannender als stupide mit einem doofen Puppenwagen durch die Gegend zu schlurfen und mit meinen Freundinnen auf gleichgeschlechtliche Familie zu machen. Denn die Jungs mieden die frühe Pseudo-Familiengründung und machten viel Spannenderes! Nachdem man mich in der Grundschule ein Jahr zurückgestuft hat und mir zunächst nicht zutraute, das Gymnasium zu besuchen, überzeugte ich jedoch mit Bestleistungen in Mathe, Sport, Musik und Bildender Kunst (Deutsch konnte ich im ersten Jahr noch nicht) und machte dann schließlich ganz entspannt mein Abitur. Entspannt insofern, da ich wohl sehr oft andere Dinge machte als die Schule zu besuchen und beim Abitur feststellte, dass ich vom Lehrplan wohl doch so einiges verpasst habe… Das Abitur fiel aufgrund meines Desinteresse am Lehrplan nicht besonders gut aus. Eine Auszeichnung für soziales Engagement als Schulsprecher gab`s als Trostpreis für meine enttäuschten Eltern aber dann doch.

Nachdem ich aus unergründlichen Gründen als Kind mit Klavierspielen aufgehört habe, widmete ich mich als Teenager der Leichtathletik. Der Karlsruher SC, damals noch mit Oli Kahn, wurde zu meinem zweiten Zuhause. Sport fördert in meinen Augen wichtige Charaktereigenschaften: Teamgeist, der einen auch zur eigenen Bestleistung anspornt, Respekt, Disziplin, Ehrlichkeit, Hingabe, Leidenschaft, füreinander da zu sein. Nach meinem Abitur hörte ich mit Leichtathletik auf und widmete mich dem Schauspiel. Ich zog nach Köln, Düsseldorf, studierte einige Semester Theaterwissenschaften in München und zog schließlich irgendwann um 2008 herum final nach Berlin.

Meine Liebe zum Film ist groß, die Liebe zur Musik jedoch ist größer, intensiver und purer. Wenn ich Film als meine Familie bezeichnen würde, würde ich Musik als meinen Seelenverwandten, meine große Liebe und meinen sexy Lover bezeichnen. Musik hat mir in vielen Lebenssituationen weitergeholfen. Sie bereichert meine Seele, meine Emotionen und mein Leben. Meine größten Idole, ich sage bewusst nicht Vorbilder, da ich niemandem nacheifern sondern mich inspirieren lassen möchte, sind David Bowie, Michael Jackson und Freddie Mercury. Menschen, die von anderen Menschen als Außenseiter oder Underdogs bezeichnet werden und nicht in die von der Allgemeinheit definierte Norm reinpassen, ziehen mich an, faszinieren mich.

N.E.R.D ist definitiv meine Lieblingsband! Als ich Shae und Chad kennenlernen durfte und mit Chad auch noch einen Song geschrieben habe, konnte ich am Flughafen in L.A. auf der Rückreise nach Berlin nicht mehr aufhören zu heulen. Vor Glück! Weil ich immer, immer, immer von Herzen daran glaube, dass Wünsche und Träume, die fest in deinem Herzen verankert sind, wahr werden. Mit den Jungs von N.E.R.D. zu Abend zu essen, zu feiern und zu arbeiten, davon habe ich als Zwanzigjährige geträumt! „We love your energy, that´s why we`d like to support you!“ von meinen Idolen zu hören, war das größte Kompliment meines Lebens und ein Glücksgefühl, das man mit Worten nicht beschreiben kann.

Mein Album hat unterschwellig Einflüsse der Beats des 90er Jahre HipHop, dem typischen Synthie-Sound der 80er und meiner neuentdeckten Liebe zu den 70ern durch meine intensive Vorbereitung für die Rolle der Uschi Obermaier. Ich wollte mit meinem Album meinen eigenen Film schaffen, in dem ich Hauptrolle spiele und die Regie führe. Autark. Nur von meinen Gefühlen geleitet. Gefühlen von Sehnsucht nach Abenteuern, der Liebe, von Verlustängsten, Trennungsschmerz, der Lust, dunklen und verwerflichen Gedanken und vor allem Lebensfreude. Ich will, dass mich die Menschen als Künstler so kennenlernen, wie ich bin. Nicht die Uschi, keine Rolle, nicht ein Produkt auf dem roten Teppich, sondern ein Mensch mit einer Vorgeschichte, einer Gegenwart und dem großen Bedürfnis, durch Musik Liebe und Freude zu teilen! Nichts ist für mich schöner als glückliche Menschen zu sehen!




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